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Sorry

Sorry

 

Das eigene Vergehen durch andere zu entschuldigen, sich rein zu waschen ohne die Hände nass zu machen, ist keine Kunst mehr.

Auch den Opfern der Vegehen anderer werden Unterstützung und Hilfe geboten.

Mit dieser Geschäftsidee verdienen sich ein paar Berliner Geschäftsleute eine goldene Nase.
Immer mehr Menschen erleichtern über sie ihr Gewissen - als ihnen eines Tages jemand den Auftrag erteilt, eine Tote um Verzeihung zu bitten für die unvorstellbaren Qualen, unter denen sie starb. Hier schnappt die Falle zu. Die Lektion, die der Auftraggeber ihnen ab jetzt erteilt, ist voller Dunkelheit: Wie Schachfiguren werden sie auf eine Spur der Grausamkeit gesetzt, auf der es keine Vergebung gibt, kein Schwarzweiß mehr zwischen Opfer und Täter. Zoran Drvenkars verstörender neuer Roman erzählt auf zwingende Weise von einer Welt, in der wir der Gewalt nicht mehr ausweichen können.

Ein gut gehaltener Spannungsbogen, ein unvorhersebarer Verlauf einer unglaublichen Geschichte. Und irgendwie wird man auch neidisch, weil man selbst nicht auf diese Geschäftsidee gekommen ist. Aber andererseits....das mit den Leichen....ach nee...

4 Sterne

Ullstein Verlag, 400 Seiten, 19,90 €



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